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P2Y9 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404862-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
P2Y9 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404862-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
LPAR4 (auch bekannt als P2Y9) kodiert einen auf Lysophosphatidsäure (LPA) ansprechenden G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor, der an heterotrimere G‑Proteine koppelt und dadurch Second‑Messenger‑Signalwege moduliert. Die Rezeptoraktivierung kann die Aktivität von Rho‑Familien‑GTPasen, die intrazelluläre Calciumdynamik sowie MAPK/ERK‑Signalwege beeinflussen und so extrazelluläre Lipidsignale mit Zytoskelett‑Remodeling, Migration und Zellüberlebensprogrammen verknüpfen. Die Expression und Signalübertragung von LPAR4 wurde in Zusammenhängen untersucht, in denen LPA‑Signalwege das Verhalten von Immunzellen, die Gefäßbiologie und Interaktionen im Tumormikromilieu prägen. Eine fehlregulierte Aktivität der LPA‑LPAR‑Achse wurde mit inflammatorischer Signalgebung sowie veränderten proliferativen und invasiven Phänotypen in Verbindung gebracht und stützt mechanistische Studien zu rezeptorabhängigen Netzwerken.
P2Y9 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des LPAR4-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von LPAR4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die LPAR4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit LPAR4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.