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OGG1 Double Nickase Plasmid (m) | sc-422012-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
OGG1 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-422012-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das Mausgen **Ogg1** kodiert **OGG1**, eine DNA-Glykosylase, die die Basenexzisionsreparatur (BER) einleitet, indem sie durch reaktive Sauerstoffspezies erzeugte **8‑Oxoguanin**-Läsionen erkennt und entfernt. Diese Aktivität verhindert mutagene **G:C→T:A**-Transversionen und erhält die Genomstabilität während Replikation und Transkription. OGG1 wirkt in Netzwerken der oxidativen Stressantwort und koordiniert sich mit nachgeschalteten BER-Enzymen, um die DNA-Integrität wiederherzustellen. Eine veränderte OGG1-Aktivität wurde mit einer erhöhten Belastung durch oxidative DNA-Schäden in Verbindung gebracht und wird häufig in Kontexten wie Entzündung, metabolischem Stress, Neurodegeneration und Karzinogenese-Modellen untersucht.
OGG1 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Ogg1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Ogg1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Ogg1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Ogg1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.