Date published: 2026-7-14

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Nrf3 CRISPR Activation Plasmid (h): sc-404543-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Nrf3 CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • Nrf3 CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom Nrf3 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom Nrf3 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der NFE2L3-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    Nrf3 CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-404543-ACT
    20 µg
    $397.00

    Nrf3 CRISPR Activation Plasmid (h2)

    sc-404543-ACT-2
    20 µg
    $397.00

    Das humane Gen **NFE2L3** kodiert den CNC-bZIP-Transkriptionsfaktor **Nrf3**, ein Mitglied der Cap-’n’-Collar-Familie, das Genexpressionsprogramme koordiniert, die mit zellulärer Stressanpassung und Gewebehomöostase verknüpft sind. Nrf3 integriert Signale aus Redox-Regulation und Proteostase, um transkriptionelle Netzwerke zu modulieren, die an Stoffwechsel, Differenzierung und der Regulation des Ubiquitin-Proteasom-Systems beteiligt sind, und überschneidet sich dabei mit der an **Antioxidant Response Elements (ARE)** gekoppelten Signalgebung. Über diese Signalwege trägt Nrf3 zur kontextabhängigen Kontrolle von Proliferation und Überleben bei und wird häufig im Hinblick auf veränderte Expression oder Aktivität in der Krebsbiologie sowie bei anderen Erkrankungen mit dysregulierter Stressantwort-Signalgebung untersucht. Seine nukleare transkriptionelle Wirkung macht **NFE2L3** zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Kartierung regulatorischer Schaltkreise, die Umweltstress mit einer genomweiten Umprogrammierung der Transkription koppeln.

    Nrf3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen NFE2L3-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    Nrf3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des NFE2L3-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der NFE2L3-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Nrf3-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native NFE2L3-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Nrf3-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Nrf3-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem NFE2L3-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.