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MT-MMP-3 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-421673-ACT | 20 µg | $397.00 |
Das murine Gen **Mmp16** kodiert **MT-MMP-3** (auch als **MMP16** bekannt), eine membranverankerte Matrix-Metalloproteinase, die perizelluläre Proteolyse und den Umbau der extrazellulären Matrix vermittelt. Durch die Prozessierung von Matrixkomponenten und die Aktivierung anderer MMPs wie **Pro-MMP2** beeinflusst MT-MMP-3 Zellmigration, Invasion und Gewebemorphogenese innerhalb proteasegetriebener Signalnetzwerke. Seine Aktivität überschneidet sich mit Signalwegen, die epithelial–mesenchymale Transitionen, integrinabhängige Adhäsion und die Bioverfügbarkeit von Wachstumsfaktoren über den Matrixumsatz regulieren. Eine dysregulierte **Mmp16**-Expression oder ein gestörtes proteolytisches Gleichgewicht wurde mit pathologischen Umbauprozessen in Verbindung gebracht, darunter Fibrose, inflammatorische Mikroumgebungen und Modelle der Tumorprogression, in denen Matrixabbau und Zellmotilität zentrale Phänotypen sind.
MT-MMP-3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Mmp16-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
MT-MMP-3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Mmp16-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Mmp16-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen MT-MMP-3-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Mmp16-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von MT-MMP-3-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des MT-MMP-3-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Mmp16-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.