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MMP9 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400083-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
MMP9 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400083-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
MMP9 (Matrix-Metallopeptidase 9) kodiert eine sekretierte, zinkabhängige Endopeptidase, die Komponenten der extrazellulären Matrix wie Kollagen Typ IV und Gelatine abbaut und damit Gewebeumbau sowie den Turnover der Basalmembran koordiniert. Die MMP9-Aktivität wird durch die Aktivierung ihrer Zymogenform und durch die Hemmung mittels TIMPs reguliert, wodurch sie in Protease-Netzwerke eingebunden ist, die Zellmigration, Adhäsionsdynamik und inflammatorische Signalübertragung modulieren. MMP9 ist an Prozessen wie Angiogenese, Leukozyten-Extravasation und Wundheilung beteiligt und wird häufig im Kontext von ECM-Remodeling-Programmen untersucht, die nachgeschaltet von Zytokinen, Wachstumsfaktoren sowie MAPK-/NF-κB-Signalwegen ablaufen. Eine dysregulierte MMP9-Expression oder -Aktivität wird mit Tumorinvasion und Metastasierung, kardiovaskulärem Remodeling, chronisch-entzündlichen Erkrankungen und Neuroinflammation in Verbindung gebracht.
MMP9 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MMP9-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MMP9 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MMP9-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MMP9-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.