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MMAB Double Nickase Plasmid (h) | sc-409091-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
MMAB Double Nickase Plasmid (h2) | sc-409091-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
MMAB kodiert eine Adenosyltransferase, die für den intrazellulären Vitamin‑B12‑ (Cobalamin‑)Stoffwechsel erforderlich ist, und katalysiert die Umwandlung von Cobalamin zu Adenosylcobalamin, dem essenziellen Cofaktor der Methylmalonyl‑CoA‑Mutase im mitochondrialen Propionatabbau. Über diesen Weg unterstützt MMAB einen effizienten Stofffluss von Methylmalonyl‑CoA zu Succinyl‑CoA und verknüpft so den Abbau von Aminosäuren und ungeradzahligen Fettsäuren mit dem Tricarbonsäurezyklus. Ein Funktionsverlust von MMAB stört den cobalaminabhängigen mitochondrialen Stoffwechsel und ist mit Methylmalonazidämie sowie verwandten angeborenen Stoffwechselstörungen assoziiert, die durch eine Anreicherung von Methylmalonat gekennzeichnet sind. MMAB stellt daher einen zentralen Knotenpunkt für die Untersuchung der Biogenese mitochondrialer Cofaktoren, von metabolischen Stressantworten und von Genotyp‑Phänotyp‑Zusammenhängen bei Defekten im Cobalamin‑Stoffwechselweg dar.
MMAB Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MMAB-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MMAB abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MMAB-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MMAB-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.