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MLH1 Double Nickase Plasmid (m) | sc-421660-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
MLH1 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-421660-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Mlh1 kodiert MLH1, eine zentrale Komponente der DNA-Mismatch-Reparatur (MMR), die die Genomintegrität schützt, indem sie Basenfehlpaarungen sowie Insertions-Deletions-Schleifen korrigiert, die während der DNA-Replikation entstehen. MLH1 wirkt in MutL-Komplexen und koordiniert mit MutS-Homologen die Kopplung der Fehlpaarungserkennung an Exzision und Neusynthese; zudem ist es an der Signalgebung bei DNA-Schäden und an der Verarbeitung von Rekombinationsintermediaten beteiligt. In Mauszellen führt eine beeinträchtigte MLH1-Aktivität zu erhöhter replikationsassoziierter Mutagenese und Mikrosatelliteninstabilität und verknüpft MMR-Defekte mit Phänotypen genomischer Instabilität, die in der Krebsbiologie sowie in der DNA-Reparaturforschung breit genutzt werden. Entsprechend wird Mlh1 häufig in Signalwegen untersucht, die Mutationsakkumulation, Checkpoint-Antworten und die Erhaltung des Genoms steuern.
MLH1 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Mlh1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Mlh1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Mlh1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Mlh1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.