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MEK-4 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401459-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
MEK-4 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401459-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
MAP2K4 kodiert MEK-4 (MKK4), eine dualspezifische MAP-Kinase-Kinase, die als Reaktion auf zellulären Stress, entzündliche Signale und entwicklungsbedingte Impulse die Signalmodule von JNK und p38-MAPK phosphoryliert und aktiviert. Über diese Signalwege reguliert MEK-4 Transkriptionsprogramme, die Apoptose, Zytokinproduktion, Differenzierung und den Umbau des Zytoskeletts steuern. Die Aktivität von MAP2K4 ist mit upstream gelegenen MAP3Ks und downstream gelegenen MAPKs verknüpft und prägt so kontextabhängige Ergebnisse in Epithel- und Immunzellen. Eine Fehlregulation der MAP2K4-Signalübertragung wurde mit veränderten Stressantworten und Tumorbiologie in Verbindung gebracht, was MAP2K4 zu einem nützlichen Knotenpunkt für mechanistische Studien in krebs- und entzündungsrelevanten Modellsystemen macht.
MEK-4 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MAP2K4-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MAP2K4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MAP2K4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MAP2K4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.