Date published: 2026-7-22

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MCH-1R CRISPR Activation Plasmid (h): sc-402512-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • MCH-1R CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • MCH-1R CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom MCH-1R CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom MCH-1R CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der MCHR1-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: MCH-1R: sc-100327
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    MCH-1R CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-402512-ACT
    20 µg
    $397.00

    MCHR1 kodiert den Melanin-konzentrierenden Hormonrezeptor 1 (MCH-1R), einen GPCR der Klasse A, der MCH bindet und dadurch neuronale Signalprozesse moduliert, die an der Energiehomöostase, dem Fressverhalten und der neuroendokrinen Regulation beteiligt sind. Nach Aktivierung koppelt MCH-1R vorwiegend an G-Proteine und beeinflusst so Second-Messenger-Signalwege, darunter cAMP- und calciumabhängige Pfade; zudem kann er MAPK/ERK-Signalisierung einbinden, um nachgeschaltete transkriptionelle Antworten zu steuern. Die Expression von MCHR1 in hypothalamischen und limbischen Schaltkreisen verknüpft diesen Rezeptor mit der Regulation von Appetit, Wachheit/Erregung und stressreaktiven Verhaltensweisen. Eine fehlregulierte MCH-1R-Signalisierung wurde im Zusammenhang mit Adipositas und metabolischem Ungleichgewicht untersucht, ebenso wie mit neuropsychiatrischen Phänotypen, bei denen ein veränderter neuromodulatorischer Tonus zu krankheitsassoziierten Veränderungen neuronaler Netzwerke beitragen kann.

    MCH-1R Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen MCHR1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    MCH-1R Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des MCHR1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der MCHR1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen MCH-1R-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native MCHR1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von MCH-1R-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des MCH-1R-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem MCHR1-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.