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MAO-B Double Nickase Plasmid (h) | sc-401732-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
MAO-B Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401732-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Monoaminoxidase B (MAO-B), codiert durch das menschliche Gen **MAOB**, ist ein flavinabhängiges Enzym, das hauptsächlich an der äußeren Mitochondrienmembran lokalisiert ist und dort die oxidative Desaminierung von Monoamin-Neurotransmittern sowie diätetischen Aminen katalysiert. Diese Reaktion trägt zum Abbau von Dopamin und Phenethylamin bei und erzeugt Wasserstoffperoxid, wodurch die MAO-B-Aktivität mit dem zellulären Redoxgleichgewicht, mitochondrialen Stressantworten und nachgeschalteten antioxidativen Signalwegen verknüpft ist. Die Funktion von MAO-B überschneidet sich in neuralen und peripheren Geweben mit dem Neurotransmitterumsatz und dem oxidativen Stoffwechsel, weshalb **MAOB** ein häufig untersuchtes Ziel in Modellen der Neurodegeneration, Neuroinflammation und altersassoziierter Veränderungen der mitochondrialen Funktion ist. Eine veränderte **MAOB**-Expression oder MAO-B-Aktivität wird zudem genutzt, um Mechanismen der Signalgebung reaktiver Sauerstoffspezies, der metabolischen Umprogrammierung und der zelltypspezifischen monoaminergen Regulation zu untersuchen.
MAO-B Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MAOB-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MAOB abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MAOB-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MAOB-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.