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MAGE-D4 Double Nickase Plasmid (h) | sc-418394-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
MAGE-D4 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-418394-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
MAGED4 kodiert das Melanom-Antigen der Familie D, Mitglied 4 (MAGE-D4), ein krebs-/testisassoziiertes Protein, das an der Regulation zellulärer Wachstumsprogramme und stressadaptiver Signalwege beteiligt ist. MAGE-Proteine können als Modulatoren des ubiquitinabhängigen Proteinabbaus fungieren, indem sie mit E3-Ubiquitin-Ligasen interagieren, und dadurch die Proteinstabilität, die Transkriptionskontrolle und die Zellzyklusprogression beeinflussen. Eine aberrante Expression von MAGED4 wurde in mehreren Tumortypen beschrieben und wird häufig im Kontext der Umgestaltung onkogener Signalwege, der Proliferation und der Fitness von Tumorzellen untersucht. Als Mitglied einer humanen Antigenfamilie ist MAGE-D4 zudem relevant für Untersuchungen der tumorassoziierten Genexpression und des immunbezogenen molekularen Profilings in Modellsystemen.
MAGE-D4 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MAGED4-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MAGED4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MAGED4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MAGED4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.