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Ly6G5c Double Nickase Plasmid (h) | sc-413393-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Ly6G5c Double Nickase Plasmid (h2) | sc-413393-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
LY6G5C kodiert Ly6G5c, ein Mitglied der Ly6/uPAR-Superfamilie kleiner, cysteinreicher Proteine, die häufig mit zelloberflächengebundenen oder sekretorischen Signalzusammenhängen assoziiert sind. Das Gen liegt in der MHC-Klasse-III-Region auf Chromosom 6 und ist damit an eine genomische Nachbarschaft gekoppelt, die reich an Regulatoren von Immun- und Entzündungsprozessen ist. Obwohl Ly6G5c weniger gut charakterisiert ist als andere Ly6-Familienproteine, deuten berichtete Expressionsmuster und die regionale Kopplung auf eine mögliche Beteiligung an der Kommunikation von Immunzellen, an Epithel–Immun-Interaktionen sowie an der Modulation entzündlicher Signalnetzwerke hin. Genetische Variation und eine fehlregulierte Expression innerhalb des MHC-Lokus wurden mit einer Anfälligkeit für Autoimmun- und Entzündungserkrankungen in Verbindung gebracht, wodurch LY6G5C für mechanistische Studien immunbezogener Phänotypen relevant ist.
Ly6G5c Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des LY6G5C-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von LY6G5C abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die LY6G5C-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit LY6G5C-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.