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LDLR CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400645-ACT | 20 µg | $397.00 |
Human LDLR kodiert den Low-Density-Lipoprotein-Rezeptor (LDLR), einen endozytotischen Zelloberflächenrezeptor, der ApoB- und ApoE-haltige Lipoproteine bindet und deren clathrinabhängige Internalisierung sowie die lysosomale Verarbeitung cholesterinreicher Partikel vermittelt. Die LDLR-Aktivität ist ein zentraler Determinant der zellulären Cholesterinhomöostase und wirkt in SREBP-regulierte Programme der Lipidbiosynthese und -aufnahme hinein, wobei sie mit Sterolsensorik, Membrantransport sowie Endosomen‑/Lysosomenwegen integriert ist. Störungen der LDLR-Expression oder -Funktion sind eng mit der Biologie der Dyslipidämie und atheroskleroserelevanten Mechanismen verknüpft, weshalb LDLR häufig zur Untersuchung des Lipoproteinstoffwechsels, des Rezeptor-Recyclings und lipidgetriebener Signalantworten verwendet wird. LDLR wird zudem als Reportergen für die transkriptionelle Kontrolle von Cholesterinwegen genutzt und zur Modellierung von Genotyp‑Phänotyp‑Beziehungen bei der Lipidverarbeitung.
LDLR Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen LDLR-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
LDLR Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des LDLR-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der LDLR-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen LDLR-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native LDLR-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von LDLR-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des LDLR-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem LDLR-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.