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KV1.2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403828-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
KV1.2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403828-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
KCNA2 kodiert die spannungsabhängige Kaliumkanal-Untereinheit Kv1.2, einen wesentlichen Determinanten der Membranrepolarisation und der Formung von Aktionspotenzialen in erregbaren Zellen. Kv1.2 trägt zu verzögert gleichrichtenden K+-Strömen bei, die die neuronale Entladungsfrequenz, die axonale Erregbarkeit und die synaptische Transmission regulieren und dadurch Netzwerkoszillationen sowie aktivitätsabhängige Signalübertragung beeinflussen. Über die Kontrolle des Membranpotenzials moduliert Kv1.2 indirekt den Calciumeinstrom und nachgeschaltete Signalwege, die mit der Neurotransmitterfreisetzung und der Homöostase der Erregbarkeit verknüpft sind. Genetische Variation oder Fehlfunktion von KCNA2 ist mit neurologischen Phänotypen assoziiert und macht das Gen zu einem relevanten Ziel für mechanistische Studien zur Ionenkanalregulation und zur Biologie erregbarkeitsassoziierter Erkrankungen.
KV1.2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des KCNA2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von KCNA2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die KCNA2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit KCNA2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.