Date published: 2026-10-28

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Ketohexokinase CRISPR Activation Plasmid (h): sc-403399-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Ketohexokinase CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • Ketohexokinase CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom Ketohexokinase CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom Ketohexokinase CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der KHK-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: Ketohexokinase: sc-377411
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    Ketohexokinase CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-403399-ACT
    20 µg
    $397.00

    Das menschliche KHK-Gen kodiert die Ketohexokinase, eine in Leber und Niere besonders stark exprimierte Fruktokinase, die die Phosphorylierung von Fruktose zu Fruktose-1-phosphat katalysiert. Damit initiiert sie den Fruktosestoffwechsel und koppelt den Kohlenhydratfluss an nachgeschaltete glykolytische und lipogene Stoffwechselwege. Durch die Regulation der zellulären Verarbeitung von Nahrungsfruktose beeinflusst KHK die ATP-Nutzung, die Phosphathomöostase und die Verteilung von Metaboliten in Richtung Triglyceridsynthese sowie den harnsäuregekoppelten Purinumsatz. Eine veränderte KHK-Aktivität wurde sowohl mit angeborenen Störungen des Fruktosestoffwechsels als auch mit metabolischen Phänotypen in Verbindung gebracht, die eine hepatische Lipidakkumulation und insulinresistenzassoziierte Signalwege umfassen. Als Knotenpunkt des fruktosegetriebenen Kohlenstoffstoffwechsels wird KHK häufig im Kontext von Nährstoffsensorik, metabolischer Umprogrammierung von Hepatozyten und Stressantworten bei hoher Fruktoseexposition untersucht.

    Ketohexokinase Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen KHK-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    Ketohexokinase Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des KHK-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der KHK-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Ketohexokinase-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native KHK-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Ketohexokinase-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Ketohexokinase-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem KHK-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.