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KDEL receptor 1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402751-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
KDEL receptor 1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402751-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
KDELR1 kodiert den KDEL-Rezeptor 1, einen zentralen Rückholrezeptor für den Transport vom Golgi zum ER, der KDEL-tragende lösliche ER-Proteine erkennt und die Proteostase im ER aufrechterhält. Indem KDELR1 die Ligandenbindung im Golgi mit COPI-vermitteltem retrogradem Transport und einer pH-abhängigen Freisetzung im ER koppelt, trägt es zur Regulation des frühen sekretorischen Wegs, der ER-Qualitätskontrolle und stressadaptiver Signalwege bei. Eine Störung der KDELR1-Funktion kann Proteinsortierung und sekretorische Homöostase beeinträchtigen und dadurch Prozesse wie die Dynamik der Unfolded-Protein-Response und die Zuverlässigkeit des intrazellulären Transports beeinflussen. Veränderte ER–Golgi-Transport- und Proteostasewege sind für die Forschung zu zellulärem Stress, Immunsignalgebung und vielfältigen, mit Proteinfehlfaltung assoziierten Phänotypen breit relevant.
KDEL receptor 1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des KDELR1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von KDELR1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die KDELR1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit KDELR1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.