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ITM1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-405155-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ITM1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405155-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane STT3A kodiert die katalytische Untereinheit des Oligosaccharyltransferase-(OST)-Komplexes, der für die ko-translationale N‑verknüpfte Glykosylierung neu entstehender Polypeptide im endoplasmatischen Retikulum verantwortlich ist. Durch die Übertragung vorassemblierter Glykane auf Asn‑Reste innerhalb des Konsensus-Sequons unterstützt STT3A die Proteinfaltung, Qualitätskontrolle und den Transport und beeinflusst die ER‑Homöostase sowie die UPR (unfolded protein response). Störungen der STT3A‑abhängigen Glykosylierung können die Rezeptorreifung und Signalübertragung umgestalten, die Proteostase an der Zelloberfläche verändern und die Kapazität des sekretorischen Weges beeinträchtigen. Fehlregulierte N‑Glykosylierung und ER‑Stress‑Signalwege sind in vielfältige pathologische Kontexte involviert, darunter kongenitale Glykosylierungsstörungen und krebsassoziierte Proteostase‑Anpassungen, was STT3A zu einem nützlichen Ziel für mechanistische Studien macht.
ITM1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des STT3A-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von STT3A abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die STT3A-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit STT3A-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.