Date published: 2026-8-22

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Integrin αV/ITGAV/CD51 Double Nickase Plasmid (m): sc-421169-NIC

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Datenblätter
  • Zielspezies: mouse
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Das Integrin αV/ITGAV/CD51 Double Nickase Plasmid (m) wird als Plasmid-Paar geliefert. Die einzelnen Plasmide kodieren für eine D10A mutierte Cas9 Nuklease sowie für je eine unterschiedliche, zielspezifische 20nt guide RNA (gRNA) Sequenz. Dies erlaubt eine hohe Knockout-Effizienz bei gleichzeitig größerer Spezifität als das entsprechende CRISPR/Cas9 KO Plasmid
  • gRNA Sequenzpaare liegen ca. 20 bp auseinander um ein spezifisches Cas9-vermitteltes "Double Nicking" der genomischen DNA zu erlauben und so im Resultat den Effekt eines Doppelstrangbruchs nachzuahmen.
  • Ein Plasmid kodiert für ein Puromycin-Resistenzgen zur Selektion von stabilen Knockout-Zellen. Das andere Plasmid kodiert für ein GFP-Gen für den visuellen Nachweis der Transfektion
  • Integrin αV/ITGAV/CD51 Double-Nickase-Plasmid (m) und Integrin αV/ITGAV/CD51 Double-Nickase-Plasmid (m2) kodieren unterschiedliche gepaarte gRNA-Designs, die auf Itgav abzielen. Möglicherweise ist eines oder sind beide Designs verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: Integrin αV/ITGAV/CD51: sc-376156
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    Integrin αV/ITGAV/CD51 Double Nickase Plasmid (m)

    sc-421169-NIC
    20 µg
    $410.00

    Itgav kodiert Integrin αV (ITGAV/CD51), eine α‑Untereinheit, die sich mit mehreren β‑Integrinen zu Rezeptoren für extrazelluläre Matrixliganden mit RGD‑Motiven zusammenschließt, darunter Vitronectin, Fibronectin und Osteopontin. Über den Aufbau fokaler Adhäsionen und die Signalweg‑Vernetzung mit FAK/Src‑, PI3K–AKT‑ und MAPK‑Signalwegen reguliert Integrin αV Zelladhäsion, Migration, Überleben und Mechanotransduktion und kann in matrixreichen Mikroumgebungen die Aktivierung von latentem TGF‑β modulieren. In Mausgeweben trägt ITGAV zu Angiogenese, Immunzell‑Trafficking, Wundheilung und Osteoklastenfunktion bei und verknüpft damit den Umbau der extrazellulären Matrix mit zellulären Zustandsentscheidungen. Eine fehlregulierte Signalgebung über αV‑haltige Integrine wird intensiv in Fibrose, Entzündung und tumorassoziierten stromalen Interaktionen untersucht, wo veränderte Adhäsion und Matrixsignale invasive und pro‑survivale Phänotypen prägen können.

    Integrin αV/ITGAV/CD51 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Itgav-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Itgav abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Itgav-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.

    Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Itgav-Störung.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.