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Integrin αV/ITGAV/CD51 Double Nickase Plasmid (m) | sc-421169-NIC | 20 µg | $410.00 |
Itgav kodiert Integrin αV (ITGAV/CD51), eine α‑Untereinheit, die sich mit mehreren β‑Integrinen zu Rezeptoren für extrazelluläre Matrixliganden mit RGD‑Motiven zusammenschließt, darunter Vitronectin, Fibronectin und Osteopontin. Über den Aufbau fokaler Adhäsionen und die Signalweg‑Vernetzung mit FAK/Src‑, PI3K–AKT‑ und MAPK‑Signalwegen reguliert Integrin αV Zelladhäsion, Migration, Überleben und Mechanotransduktion und kann in matrixreichen Mikroumgebungen die Aktivierung von latentem TGF‑β modulieren. In Mausgeweben trägt ITGAV zu Angiogenese, Immunzell‑Trafficking, Wundheilung und Osteoklastenfunktion bei und verknüpft damit den Umbau der extrazellulären Matrix mit zellulären Zustandsentscheidungen. Eine fehlregulierte Signalgebung über αV‑haltige Integrine wird intensiv in Fibrose, Entzündung und tumorassoziierten stromalen Interaktionen untersucht, wo veränderte Adhäsion und Matrixsignale invasive und pro‑survivale Phänotypen prägen können.
Integrin αV/ITGAV/CD51 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Itgav-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Itgav abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Itgav-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Itgav-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.