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Integrin αL/ITGAL/CD11a CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-402246-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
Integrin αL/ITGAL/CD11a CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-402246-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
ITGAL kodiert Integrin αL (CD11a), das mit Integrin β2 (CD18) zu dem Heterodimer LFA-1 dimerisiert, einem zentralen Adhäsionsrezeptor auf Leukozyten. LFA-1 vermittelt feste Adhäsion und Transmigration durch Bindung an Liganden der ICAM-Familie und koordiniert Outside-in-Signale, die das Aktinzytoskelett umgestalten, die Bildung der immunologischen Synapse unterstützen und Aktivierungsschwellen von T‑Zellen feinabstimmen. Die ITGAL-Aktivität wird über Integrin-„Inside-out“-Signalwege reguliert, die nachgeschaltet an Chemokinrezeptoren und die TCR-Signalgebung sind, wodurch ITGAL mit Leukozyten-Trafficking, Antigenerkennung und Entzündungsreaktionen verknüpft ist. Eine fehlregulierte ITGAL/LFA-1-Funktion wurde mit veränderter Adhäsion und Signalübertragung von Immunzellen in autoimmunen und entzündlichen Krankheitskontexten sowie bei Tumor–Immun-Interaktionen in Verbindung gebracht, was ITGAL zu einem nützlichen Knotenpunkt für mechanistische Studien in der Immunologie macht.
Integrin αL/ITGAL/CD11a Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen ITGAL-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Integrin αL/ITGAL/CD11a Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des ITGAL-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der ITGAL-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Integrin αL/ITGAL/CD11a-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native ITGAL-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Integrin αL/ITGAL/CD11a-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Integrin αL/ITGAL/CD11a-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem ITGAL-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.