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Integrin α3/ITGA3/CD49c Double Nickase Plasmid (h) | sc-400841-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Integrin α3/ITGA3/CD49c Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400841-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ITGA3 kodiert Integrin α3 (CD49c), das hauptsächlich mit Integrin β1 zu einem lamininbindenden Rezeptor heterodimerisiert, der die extrazelluläre Matrix mit dem Aktin-Zytoskelett verbindet. Dieser Adhäsionskomplex reguliert die Dynamik fokaler Adhäsionen, die Zellpolarität sowie das Outside-in-Signaling über Signalwege wie FAK/Src, PI3K–AKT und MAPK und beeinflusst dadurch Migration, Überleben und epithel–mesenchymale Interaktionen. Integrin α3 ist wichtig für die Organisation der Basalmembran und die Integrität epithelialer Gewebe, und eine veränderte ITGA3-Aktivität wurde mit invasivem Zellverhalten, fibroseassoziiertem Remodeling und fehlregulierten Wundheilungsprogrammen in Verbindung gebracht. In der biomedizinischen Forschung wird ITGA3 häufig untersucht, um Zell–Matrix-Kommunikation, Mechanotransduktion sowie lamininabhängigen Transport und Morphogenese in Modellen des epithelialen und Tumormikroumfelds zu analysieren.
Integrin α3/ITGA3/CD49c Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ITGA3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ITGA3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ITGA3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ITGA3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.