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ING2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404193-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ING2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404193-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ING2 (Inhibitor of Growth Family Member 2) kodiert ein chromatinassoziiertes Tumorsuppressorprotein, das über seinen PHD-Finger als epigenetischer Reader fungiert, indem es H3K4me3 erkennt und so Histonmarkierungen mit transkriptionellen Ergebnissen verknüpft. ING2 ist an DNA-Schadensantworten und der Zellzykluskontrolle beteiligt, indem es p53-abhängige Programme moduliert und mit Histon-Acetylierungs-/Deacetylierungskomplexen zusammenwirkt, die die Chromatinzugänglichkeit beeinflussen. Über diese Aktivitäten wirkt ING2 auf Signalwege ein, die Apoptose, Seneszenz und Genomstabilität steuern. Eine veränderte ING2-Expression oder -Funktion wurde mit einer dysregulierten Chromatin-Remodellierung in Verbindung gebracht und in mehreren krebsrelevanten Kontexten beschrieben, was ING2 zu einem nützlichen Knotenpunkt für mechanistische Studien zur epigenetischen Kontrolle macht.
ING2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ING2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ING2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ING2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ING2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.