Date published: 2026-7-18

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IL-1RII CRISPR Activation Plasmid (m): sc-421099-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: mouse
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • IL-1RII CRISPR Activation Plasmid (m) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • IL-1RII CRISPR Aktivierungsplasmide (m) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom IL-1RII CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) und vom IL-1RII CRISPR-Aktivierungsplasmid (m2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der Il1r2-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    IL-1RII CRISPR Activation Plasmid (m)

    sc-421099-ACT
    20 µg
    $397.00

    Das murine Gen **Il1r2** kodiert den Interleukin-1-Rezeptor Typ II (IL‑1RII), einen hochaffinen Köderrezeptor, der IL‑1α und IL‑1β bindet, um die produktive Signalübertragung über IL‑1R1 zu begrenzen. Durch das Abfangen von Liganden und die Modulation der Verfügbarkeit von Rezeptorkomplexen prägt IL‑1RII die Aktivierung der angeborenen Immunität sowie inflammatorische Transkriptionsprogramme, die mit den Outputs der NF‑κB‑ und MAPK‑Signalwege verknüpft sind. Die Expression von IL‑1RII wird in myeloiden und stromalen Kompartimenten dynamisch reguliert und beeinflusst Zytokinnetzwerke, die Rekrutierung von Leukozyten und die Auflösung von Entzündungen. Eine dysregulierte Kontrolle der IL‑1‑Achse, einschließlich veränderter IL‑1RII‑Spiegel, wurde in experimentellen Maus-Krankheitsmodellen mit chronisch-inflammatorischen Phänotypen und immunvermittelter Pathologie in Verbindung gebracht.

    IL-1RII Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Il1r2-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    IL-1RII Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Il1r2-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Il1r2-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen IL-1RII-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Il1r2-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von IL-1RII-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des IL-1RII-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Il1r2-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.