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IGFBP6 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404768-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
IGFBP6 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404768-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
IGFBP6 kodiert das insulinähnliche Wachstumsfaktor-Bindungsprotein 6, einen sezernierten Regulator mit hoher Affinität zu IGF‑II, der die Bioverfügbarkeit von IGFs und die nachgeschaltete, durch IGF1R vermittelte Signalübertragung moduliert. Durch das Abpuffern von extrazellulärem IGF‑II beeinflusst IGFBP6 die Aktivität der PI3K–AKT- und MAPK-Signalwege und wirkt sich damit auf Programme der Zellproliferation, des Überlebens und der Differenzierung aus. IGFBP6 wurde außerdem mit Migration und Interaktionen mit der extrazellulären Matrix in Verbindung gebracht, was seine Rolle bei Gewebeumbauprozessen und der Kommunikation zwischen Zellen und ihrer Mikroumgebung unterstützt. Eine veränderte IGFBP6-Expression wurde in verschiedenen Kontexten der Krebs- und Stoffwechselforschung beschrieben, wodurch es ein relevanter Ansatzpunkt für die Untersuchung von Fehlregulationen der IGF-Achse und wachstumsfaktorabhängigen Phänotypen ist.
IGFBP6 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des IGFBP6-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von IGFBP6 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die IGFBP6-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit IGFBP6-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.