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IGFBP4 Double Nickase Plasmid (m) | sc-421065-NIC | 20 µg | $410.00 |
Igfbp4 kodiert das Insulin-like Growth Factor Binding Protein 4 (IGFBP4), einen sezernierten Regulator der IGF-Bioverfügbarkeit, der die Interaktionen von IGF1/IGF2 mit IGF-Rezeptoren moduliert und nachgeschaltete PI3K–AKT- sowie MAPK-Signalwege beeinflusst. Durch das Abfangen (Sequestrieren) von IGFs und die Ausprägung lokaler Wachstumsfaktor-Gradienten trägt IGFBP4 zur Kontrolle von Zellproliferation, Differenzierung, Überleben und Gewebeumbau bei. In der Mausbiologie wird Igfbp4 unter anderem im Zusammenhang mit vaskulärer und kardialer Homöostase, Skelettentwicklung sowie reproduktiver und metabolischer Regulation untersucht, in denen IGF-Signale maßgebliche Treiber phänotypischer Ausprägungen sind. Eine fehlregulierte Aktivität der IGFBP4/IGF-Achse wurde mit krankheitsrelevanten Prozessen wie Fibrose, Angiogenese und aberranter Wachstumskontrolle in Verbindung gebracht, wodurch Igfbp4 ein nützlicher Lokus für mechanistische Pathway-Studien ist.
IGFBP4 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Igfbp4-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Igfbp4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Igfbp4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Igfbp4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.