Date published: 2026-7-14

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IGFBP4 Double Nickase Plasmid (m): sc-421065-NIC

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Datenblätter
  • Zielspezies: mouse
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Das IGFBP4 Double Nickase Plasmid (m) wird als Plasmid-Paar geliefert. Die einzelnen Plasmide kodieren für eine D10A mutierte Cas9 Nuklease sowie für je eine unterschiedliche, zielspezifische 20nt guide RNA (gRNA) Sequenz. Dies erlaubt eine hohe Knockout-Effizienz bei gleichzeitig größerer Spezifität als das entsprechende CRISPR/Cas9 KO Plasmid
  • gRNA Sequenzpaare liegen ca. 20 bp auseinander um ein spezifisches Cas9-vermitteltes "Double Nicking" der genomischen DNA zu erlauben und so im Resultat den Effekt eines Doppelstrangbruchs nachzuahmen.
  • Ein Plasmid kodiert für ein Puromycin-Resistenzgen zur Selektion von stabilen Knockout-Zellen. Das andere Plasmid kodiert für ein GFP-Gen für den visuellen Nachweis der Transfektion
  • IGFBP4 Double-Nickase-Plasmid (m) und IGFBP4 Double-Nickase-Plasmid (m2) kodieren unterschiedliche gepaarte gRNA-Designs, die auf Igfbp4 abzielen. Möglicherweise ist eines oder sind beide Designs verfügbar
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    IGFBP4 Double Nickase Plasmid (m)

    sc-421065-NIC
    20 µg
    $410.00

    Igfbp4 kodiert das Insulin-like Growth Factor Binding Protein 4 (IGFBP4), einen sezernierten Regulator der IGF-Bioverfügbarkeit, der die Interaktionen von IGF1/IGF2 mit IGF-Rezeptoren moduliert und nachgeschaltete PI3K–AKT- sowie MAPK-Signalwege beeinflusst. Durch das Abfangen (Sequestrieren) von IGFs und die Ausprägung lokaler Wachstumsfaktor-Gradienten trägt IGFBP4 zur Kontrolle von Zellproliferation, Differenzierung, Überleben und Gewebeumbau bei. In der Mausbiologie wird Igfbp4 unter anderem im Zusammenhang mit vaskulärer und kardialer Homöostase, Skelettentwicklung sowie reproduktiver und metabolischer Regulation untersucht, in denen IGF-Signale maßgebliche Treiber phänotypischer Ausprägungen sind. Eine fehlregulierte Aktivität der IGFBP4/IGF-Achse wurde mit krankheitsrelevanten Prozessen wie Fibrose, Angiogenese und aberranter Wachstumskontrolle in Verbindung gebracht, wodurch Igfbp4 ein nützlicher Lokus für mechanistische Pathway-Studien ist.

    IGFBP4 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Igfbp4-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Igfbp4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Igfbp4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.

    Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Igfbp4-Störung.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.