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IGF2R/M6PR Double Nickase Plasmid (h) | sc-401697-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
IGF2R/M6PR Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401697-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
IGF2R (auch als IGF2R/M6PR bekannt) kodiert den kationenunabhängigen Mannose-6-Phosphat-Rezeptor, ein multifunktionales Transportprotein, das M6P-markierte lysosomale Hydrolasen bindet und deren Sortierung vom trans-Golgi-Netzwerk und aus Endosomen in Lysosomen vermittelt. Es fungiert zudem als Scavenger-Rezeptor für extrazelluläres IGF2, moduliert damit die Verfügbarkeit des Wachstumsfaktors und beeinflusst Signalprogramme, die mit Zellproliferation und Differenzierung verknüpft sind. Über seine zentrale Rolle im endosomal-lysosomalen Transport wirkt sich IGF2R auf die Autophagie-Lysosomen-Funktion, den Rezeptorumsatz und die Proteostase aus. Eine Dysregulation von IGF2R wurde mit einer veränderten lysosomalen Homöostase und Ungleichgewichten in der Wachstumsfaktor-Signalgebung in Verbindung gebracht, die für Entwicklungsphänotypen und die Krebsbiologie-Forschung relevant sind.
IGF2R/M6PR Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des IGF2R-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von IGF2R abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die IGF2R-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit IGF2R-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.