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Hepatic Lipase Double Nickase Plasmid (h) | sc-403928-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Hepatic Lipase Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403928-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane **LIPC**-Gen kodiert die hepatische Lipase, eine am Endothel gebundene Triglyzeridlipase, die Triglyzeride und Phospholipide in zirkulierenden Lipoproteinen hydrolysiert und dadurch das HDL-Remodeling sowie die Umwandlung von IDL zu LDL beeinflusst. Durch die Regulation von Lipoproteinzusammensetzung und -clearance verknüpft die hepatische Lipase den Lipidtransport mit hepatischen Aufnahmewegen und trägt zur systemischen Energiehomöostase bei. Eine veränderte **LIPC**-Aktivität oder -Expression wurde mit Dyslipidämie-Phänotypen in Verbindung gebracht, darunter Änderungen der HDL-Cholesterinspiegel und der Verteilung von Lipidpartikeln, was **LIPC** zu einem nützlichen Ziel für mechanistische Studien des Lipidstoffwechsels macht. **LIPC** wird außerdem im Kontext kardiometabolischer Risikopfadwege sowie von Gen-Umwelt-Interaktionen auf Plasma-Lipidprofile untersucht.
Hepatic Lipase Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des LIPC-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von LIPC abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die LIPC-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit LIPC-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.