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Haptoglobin Double Nickase Plasmid (h) | sc-401468-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Haptoglobin Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401468-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
HP kodiert Haptoglobin, ein sekretiertes Akut‑Phase‑Glykoprotein, das freies Hämoglobin mit hoher Affinität bindet, um hämgetriebene oxidative Schäden zu begrenzen und die Bioverfügbarkeit von vaskulärem Stickstoffmonoxid zu erhalten. Der Haptoglobin‑Hämoglobin‑Komplex wird überwiegend über CD163‑exprimierende Makrophagen entfernt und verknüpft HP damit mit der Häm‑Elimination, dem Eisenstoffwechsel sowie Programmen der angeborenen Immunantwort zur Auflösung von Gewebeschädigung und Entzündung. Über diese Prozesse steht HP an der Schnittstelle von Kontrolle des oxidativen Stresses, Makrophagenpolarisierung und komplementassoziierter inflammatorischer Signalgebung. Eine veränderte HP‑Expression oder ein bestimmter Genotyp wurde in Kontexten von Hämolyse und chronischer Entzündung untersucht, unter anderem bei kardiometabolischen und vaskulären Erkrankungen, in denen oxidative Belastung und Immunaktivierung zentrale experimentelle Variablen sind.
Haptoglobin Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HP-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HP abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HP-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HP-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.