
Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
Gα 11 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401653-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Gα 11 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401653-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GNA11 kodiert die menschliche heterotrimere G‑Protein‑α‑Untereinheit Gα11, einen zentralen Signalüberträger der Gq/11‑gekoppelten GPCR‑Signalgebung an der Plasmamembran. Nach Aktivierung des Rezeptors stimuliert Gα11 die Phospholipase C‑β, erhöht IP3 und DAG und treibt dadurch die intrazelluläre Ca2+-Mobilisierung sowie die Aktivierung der Proteinkinase C an, mit nachgeschalteten Effekten auf MAPK und andere Second‑Messenger‑Signalwege. Diese Signalachse reguliert Proliferation, Sekretion, Zytoskelettdynamik und Rezeptordesensibilisierung in verschiedenen Zelltypen. Eine fehlregulierte GNA11‑Aktivität wurde mit onkogener Signalgebung sowie veränderter endokriner und melanozytärer Biologie in Verbindung gebracht und macht GNA11 zu einem relevanten Knotenpunkt für die Aufklärung von Signalwegen in krankheitsrelevanten Modellen.
Gα 11 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GNA11-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GNA11 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GNA11-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GNA11-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.