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GPR35 Double Nickase Plasmid (h) | sc-416792-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GPR35 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-416792-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GPR35 kodiert einen rhodopsinähnlichen G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor, der in Immun- und gastrointestinalen Geweben verstärkt vorkommt und überwiegend an Gi/o‑ und β‑Arrestin‑vermittelte Signalwege koppelt. Die Aktivierung des Rezeptors moduliert Second‑Messenger‑Signalwege, die auf MAPK/ERK‑Signalgebung, Calciumflüsse und chemotaktische Programme zusammenlaufen, und beeinflusst dadurch die Zytokinproduktion und die Leukozytenmigration. GPR35 wurde im Zusammenhang mit mukosalen Entzündungen und der Regulation der Barrierefunktion untersucht; zudem wird seine Expression in mehreren Tumormikroumgebungen beschrieben, wo es metabolische und entzündliche Signalgebung mitprägen könnte. Diese Eigenschaften machen GPR35 zu einem nützlichen Ziel, um GPCR‑getriebene Immunregulation, epitheliale Antworten und den Austausch zwischen Zellen der Mikroumgebung in humanen Zellmodellen zu untersuchen.
GPR35 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GPR35-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GPR35 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GPR35-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GPR35-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.