



Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
GPR32 Double Nickase Plasmid (h) | sc-405309-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das humane GPR32 kodiert einen verwaisten G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor, der mit der Wahrnehmung pro‑auflösender Lipidmediatoren und der Steuerung von Ausmaß und Dauer entzündlicher Antworten in Verbindung gebracht wird. Zu den berichteten Signalzusammenhängen zählen die durch GPCRs vermittelte Modulation von Second‑Messenger‑Signalwegen sowie nachgeschaltete transkriptionelle Programme, die die Leukozytenmigration, die Zytokinproduktion und funktionelle Zustände von Makrophagen beeinflussen. Die Aktivität von GPR32 wurde mit Immunprozessen in der Auflösungsphase assoziiert und überschneidet sich mit Signalwegen, die Chemotaxis, Zellüberleben und Gewebehomöostase regulieren. Eine veränderte Expression oder ein veränderter Signalkontext von GPR32 wurde in entzündungsassoziierten Erkrankungen untersucht, was GPR32 zu einem nützlichen Ziel für mechanistische Studien zur Immunregulation macht.
GPR32 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GPR32-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GPR32 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GPR32-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GPR32-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.