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GPR22 Double Nickase Plasmid (h) | sc-418054-NIC | 20 µg | $410.00 |
GPR22 kodiert einen verwaisten G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor (GPCR), von dem angenommen wird, dass er die Signaltransduktion an der Plasmamembran über heterotrimere G‑Proteine und nachgeschaltete Second‑Messenger‑Signalwege wie cAMP/PKA und MAPK reguliert. Obwohl sein endogener Ligand bislang unklar ist, wurde die Expression von GPR22 mit der Modulation zellulärer Stressantworten und der metabolischen Homöostase in Verbindung gebracht, was mit den allgemeinen GPCR‑Funktionen bei der Steuerung von Transkriptionsprogrammen, Ionenflüssen und Kinase‑Signalgebung übereinstimmt. In menschlichen Geweben wurde eine veränderte GPR22‑Expression in kardiovaskulären und metabolischen Kontexten beschrieben, und der Rezeptor wurde auf mögliche Beiträge zu hypertrophie‑ und remodeling‑assoziierten Phänotypen hin untersucht. Diese Eigenschaften machen GPR22 zu einem nützlichen Ziel für mechanistische Studien der GPCR‑Biologie, der Verschaltung von Signalwegen und der Genotyp‑Phänotyp‑Beziehungen in relevanten Zellmodellen.
GPR22 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GPR22-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GPR22 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GPR22-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GPR22-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.