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GFRα-2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404010-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GFRα-2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404010-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GFRA2 kodiert den glycosylphosphatidylinositol-(GPI)-verankerten Korezeptor GFRα-2, eine ligandbindende Komponente des Rezeptorkomplexes der GDNF-Familie, die bevorzugt Neurturin bindet. Indem GFRα-2 den Liganden der RET-Tyrosinkinase präsentiert, trägt es zur Initiierung nachgeschalteter Signalwege über MAPK/ERK- und PI3K/AKT-Pfade bei und unterstützt Programme für neuronales Überleben, Differenzierung und Axonführung. Die GFRA2-Expression ist in Kontexten des Nervensystems angereichert und wird häufig als Marker spezifischer neuronaler Linien und Entwicklungszustände verwendet. Veränderte Dynamiken der RET–GFRα-Signalübertragung wurden in der neuroentwicklungs- und neurodegenerationsbezogenen Forschung beschrieben und werden auch in Krebsarten untersucht, in denen die Aktivität des RET-Signalwegs zu zellulären Phänotypen beiträgt.
GFRα-2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GFRA2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GFRA2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GFRA2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GFRA2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.