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GDF-15 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401430-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GDF-15 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401430-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Der Wachstumsdifferenzierungsfaktor 15 (GDF15; GDF-15) ist ein stressantwortendes, sezerniertes Zytokin aus der TGF-β-Superfamilie, dessen Expression durch mitochondriale Dysfunktion, inflammatorische Signale und zelluläre Schädigung hochreguliert wird. Er moduliert die systemische Energiebilanz sowie die Anpassung von Geweben an Stress und wird häufig als Readout integrierter Stressantworten verwendet, an denen Signalwege wie p53-Signaling, NF-κB-vermittelte Entzündung und SMAD-gekoppelte transkriptionelle Programme beteiligt sind. In der Humanbiologie ist eine veränderte GDF-15-Expression mit kardiometabolischem Remodeling, chronischer Entzündung und Tumor–Wirt-Interaktionen assoziiert und spiegelt Funktionen in der Immunregulation, im Stoffwechsel und im Zellüberleben wider. Eine experimentelle Modulation von GDF15 unterstützt mechanistische Untersuchungen der Stresssignalgebung, des Zytokin-Crosstalks sowie kontextabhängiger Effekte auf Proliferation und Apoptose.
GDF-15 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GDF15-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GDF15 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GDF15-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GDF15-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.