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GALR1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404381-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GALR1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404381-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GALR1 kodiert den Galaninrezeptor 1 (GALR1), einen Gi/Go-gekoppelten GPCR, der durch das Neuropeptid Galanin aktiviert wird und die neuronale Erregbarkeit sowie die neuroendokrine Sekretion moduliert. Nach Ligandenbindung hemmt GALR1 typischerweise die Adenylylcyclase und reduziert dadurch das cAMP/PKA-Signal; außerdem kann er MAPK- und ionenkanalgekoppelte Signalwege aktivieren, die die synaptische Transmission mitgestalten. Die GALR1-Signalgebung trägt zur Regulation von Nozizeption, Fressverhalten, stimmungsassoziierten neuronalen Schaltkreisen und autonomen Funktionen im zentralen und peripheren Nervensystem bei. Veränderte GALR1-Expression oder -Signalwegaktivität wurde in neurologischen und psychiatrischen Phänotypen sowie in der Tumorbiologie untersucht, wo GPCR-Signalgebung und Programme der Zellproliferation zusammenwirken.
GALR1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GALR1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GALR1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GALR1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GALR1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.