Date published: 2026-8-19

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G0S2 CRISPR Activation Plasmid (h): sc-402335-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • G0S2 CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • G0S2 CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom G0S2 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom G0S2 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der G0S2-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    G0S2 CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-402335-ACT
    20 µg
    $397.00

    Humanes G0S2 (G0/G1 switch 2) kodiert ein kleines regulatorisches Protein, das an der Koordination des Lipidstoffwechsels und der zellulären Quieszenz beteiligt ist. G0S2 interagiert mit zentralen metabolischen Enzymen, um die Lipolyse zu modulieren, und wurde mit der mitochondrialen Funktion, oxidativen Stressantworten sowie Transkriptionsprogrammen in Verbindung gebracht, die die Energiehomöostase prägen. Seine Expression wird während der Differenzierung und bei inflammatorischer Signalgebung dynamisch reguliert, wodurch G0S2 mit der Adipozytenbiologie, Zustandsübergängen von Immunzellen und einer breiteren metabolischen Anpassung verknüpft ist. Eine fehlregulierte G0S2-Expression wurde in mehreren Krankheitskontexten beschrieben, was seinen Nutzen als molekularen Ansatzpunkt zur Untersuchung von Störungen auf Signalweg-Ebene unterstreicht, weniger zur Vorhersage direkter klinischer Endpunkte.

    G0S2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen G0S2-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    G0S2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des G0S2-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der G0S2-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen G0S2-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native G0S2-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von G0S2-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des G0S2-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem G0S2-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.