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FXYD2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404044-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
FXYD2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404044-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
FXYD2 kodiert ein kleines, einpassiges Membranprotein, das als gewebespezifische regulatorische Untereinheit der Na⁺/K⁺-ATPase dient und die Pumpkinetik sowie die Ionenhomöostase moduliert. In der menschlichen Niere und anderen Epithelien trägt FXYD2 zur transepithelialen Natriumhandhabung und zum zellulären osmotischen Gleichgewicht bei und ist damit mit umfassenderen Prozessen wie der Regulation des Membranpotentials und dem Elektrolyttransport verknüpft. Eine veränderte Expression oder Funktion von FXYD2 wurde mit der Physiologie der Nierentubuli und erblichen tubulointerstitiellen Krankheitsphänotypen in Verbindung gebracht und zudem im Kontext von metabolischen Stressantworten untersucht. Da die Aktivität der Na⁺/K⁺-ATPase nachgeschaltete Signalwege und die zelluläre Energetik beeinflusst, ist FXYD2 ein nützliches Ziel zur Untersuchung ionentransportabhängiger Signalwege in der Epithelbiologie.
FXYD2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des FXYD2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von FXYD2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die FXYD2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit FXYD2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.