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FREM2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-408000-NIC | 20 µg | $410.00 |
FREM2 kodiert das FRAS1‑verwandte extrazelluläre Matrixprotein 2, ein großes, mit der Basalmembran assoziiertes Protein, das während der Entwicklung zur Organisation der epithelial‑mesenchymalen Adhäsion beiträgt und die extrazelluläre Matrix stabilisiert. FREM2 ist Teil des FRAS/FREM‑Komplexes an der epidermalen Basalmembran und unterstützt die Gewebemorphogenese sowie die Barriereintegrität durch die Regulation von Zell‑Matrix‑Interaktionen. Störungen von FREM2 wurden mit angeborenen Fehlbildungssyndromen in Verbindung gebracht, was seine Rolle in der kraniofazialen, renalen und Gliedmaßenentwicklung widerspiegelt. In zellbasierten Modellen kann eine Beeinträchtigung von FREM2 die Assemblierung der Basalmembran, die epitheliale Polarität und adhäsionsabhängige Signalprogramme verändern.
FREM2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des FREM2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von FREM2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die FREM2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit FREM2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.