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FLAP Double Nickase Plasmid (h) | sc-402268-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
FLAP Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402268-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Humanes ALOX5AP kodiert das 5‑Lipoxygenase‑aktivierende Protein (FLAP), ein integrales Protein der Kernmembran, das die Zuführung von Arachidonsäure zur 5‑Lipoxygenase erleichtert und so die Leukotrienbiosynthese unterstützt. FLAP wirkt innerhalb des Eikosanoid‑Stoffwechselnetzwerks und prägt Lipidmediator‑Profile, die Leukozytenchemotaxis, Gefäßtonus und inflammatorische Signalübertragung beeinflussen. Durch die Regulation der Leukotrienproduktion verknüpft ALOX5AP die Aktivierung der angeborenen Immunantwort mit nachgeschalteten, GPCR‑ und Zytokin‑getriebenen Signalwegen, die Zellrekrutierung und Gewebereaktionen modulieren. Veränderte FLAP‑Aktivität oder ‑Expression wurde mit fehlregulierten Entzündungsphänotypen sowie mit kardiometabolischen und neuroinflammatorischen Krankheitskontexten in Verbindung gebracht, wodurch es ein relevantes Ziel für mechanistische Studien in myeloiden und vaskulären Zellmodellen ist.
FLAP Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ALOX5AP-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ALOX5AP abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ALOX5AP-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ALOX5AP-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.