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fetuin-B Double Nickase Plasmid (m) | sc-425597-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
fetuin-B Double Nickase Plasmid (m2) | sc-425597-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Mouse **Fetub** kodiert Fetuin‑B, ein sezerniertes Glykoprotein der Cystatin‑Superfamilie, das im Plasma zirkuliert und von Hepatozyten sowie weiteren Geweben exprimiert wird. Fetuin‑B moduliert die extrazelluläre Proteaseaktivität und ist an der Proteostase an der Zelloberfläche und im extrazellulären Milieu beteiligt, wodurch es Prozesse wie Matrix‑Remodelling und die Reproduktionsbiologie beeinflusst. Eine veränderte Fetuin‑B‑Menge wurde in der Literatur mit metabolischen und inflammatorischen Zuständen sowie mit fertilitätsassoziierten Phänotypen in Verbindung gebracht, was **Fetub** zu einem nützlichen Lokus für die Untersuchung der systemischen Regulation von Protease‑Netzwerken macht. In der biomedizinischen Forschung bietet **Fetub** ein gut handhabbares Modell zur Untersuchung leberabgeleiteter sekretierter Faktoren, die Stoffwechselwege mit der Gewebehomöostase koppeln.
fetuin-B Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Fetub-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Fetub abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Fetub-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Fetub-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.