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Factor V Double Nickase Plasmid (h) | sc-404180-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Factor V Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404180-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
F5 kodiert den Gerinnungsfaktor V, ein Plasma-Glykoprotein, das durch proteolytische Spaltung zu Faktor Va aktiviert wird und als Kofaktor von Faktor Xa im Prothrombinase-Komplex wirkt. Dadurch wird die Thrombinbildung beschleunigt und die Bildung eines Fibringerinnsels gefördert. Die Aktivität von Faktor V wird durch begrenzte Proteolyse sowie durch Inaktivierung durch aktiviertes Protein C reguliert, wodurch F5 mit Proteasekaskaden, der phospholipidabhängigen Assemblierung an Membranen und der Rückkopplungskontrolle der Hämostase verknüpft ist. Genetische oder erworbene Veränderungen von F5 können die Gerinnungsdynamik beeinflussen und werden im Zusammenhang mit Thrombose- und Blutungsphänotypen untersucht, einschließlich Faktor-V-Mangel und der mit Faktor-V-Leiden assoziierten Resistenz gegen aktiviertes Protein C. Entsprechend wird F5 häufig genutzt, um die Architektur des Gerinnungsnetzwerks, endothel- und thrombozytenassoziierte prokoagulatorische Aktivität sowie die Wechselwirkungen mit inflammatorischer Signalgebung zu untersuchen.
Factor V Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des F5-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von F5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die F5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit F5-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.