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Factor B Double Nickase Plasmid (h) | sc-402091-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Factor B Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402091-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Komplementfaktor B (CFB) kodiert Faktor B, ein zentrales Serinprotease-Zymogen des alternativen Komplementwegs, der angeborene Immunantworten auf mikrobiellen sowie veränderten körpereigenen Oberflächen verstärkt. Nach der Bindung an C3b wird Faktor B durch Faktor D gespalten, wobei das Bb-Fragment entsteht und die C3-Konvertase (C3bBb) gebildet wird, die Opsonisierung, die Bildung von Anaphylatoxinen und die nachgeschaltete Bildung des Membranangriffskomplexes antreibt. Diese Achse überschneidet sich mit inflammatorischer Signalgebung, der Verarbeitung von Immunkomplexen sowie dem Crosstalk mit Gerinnungs- und Zytokinnetzwerken in Gewebemikroumgebungen. Eine fehlregulierte Aktivität des alternativen Wegs und genetische Varianten in CFB werden mit komplementvermittelten inflammatorischen Phänotypen in Verbindung gebracht, einschließlich okulärer und renaler Pathobiologie, und bieten damit einen mechanistischen Ansatzpunkt, um die Komplementverstärkung in humanen Zellsystemen zu untersuchen.
Factor B Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CFB-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CFB abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CFB-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CFB-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.