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FA2H Double Nickase Plasmid (h) | sc-413143-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
FA2H Double Nickase Plasmid (h2) | sc-413143-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
FA2H kodiert die Fettsäure-2-Hydroxylase, ein mit dem endoplasmatischen Retikulum assoziiertes Enzym, das 2-hydroxylierte Fettsäuren erzeugt, die in Sphingolipide und myelinreiche Galaktolipide wie Galaktosylceramid und Sulfatid eingebaut werden. Durch die Regulation der Lipidhydroxylierung beeinflusst FA2H die Organisation von Membran-Mikrodomänen, Axon-Glia-Interaktionen und die Funktion von Oligodendrozyten innerhalb der Sphingolipid-Stoffwechselwege. Eine veränderte FA2H-Aktivität ist mit Defekten in der Myelinerhaltung und der neuronalen Integrität verknüpft und wurde mit neurodegenerativen Phänotypen einschließlich Leukodystrophie und hereditärer spastischer Paraplegie in Verbindung gebracht. FA2H ist daher ein relevantes Ziel für mechanistische Studien, die den Zusammenhang zwischen Lipidumbau und der Entwicklung sowie Stabilität des Nervensystems und zellulären Stressantworten untersuchen.
FA2H Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des FA2H-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von FA2H abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die FA2H-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit FA2H-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.