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ERRβ Double Nickase Plasmid (h) | sc-402868-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ERRβ Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402868-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ESRRB kodiert den estrogen-related receptor beta (ERRβ), einen verwaisten nukleären Rezeptor, der als sequenzspezifischer Transkriptionsfaktor wirkt und Genprogramme reguliert, die an zellulärer Identität, Differenzierung und metabolischer Anpassung beteiligt sind. ERRβ ist an der nukleären Rezeptorsignalgebung beteiligt, indem er an estrogen-related response elements bindet und die Transkription gemeinsam mit Koregulatoren moduliert, wodurch Signale aus Entwicklungs- und stressantwortenden Signalwegen integriert werden. In humanen Zellen wurde die ESRRB-Aktivität mit der Regulation stammzellähnlicher Transkriptionsnetzwerke, der Festlegung von Zellschicksalen sowie Programmen der mitochondrialen und oxidativen Stoffwechselregulation in Verbindung gebracht. Eine dysregulierte ESRRB/ERRβ-Signalgebung wurde in Zusammenhängen veränderter Differenzierungszustände und proliferativer Phänotypen untersucht und ist damit für mechanistische Studien der Transkriptionskontrolle in krankheitsrelevanten Zellmodellen von Bedeutung.
ERRβ Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ESRRB-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ESRRB abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ESRRB-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ESRRB-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.