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ENSA Double Nickase Plasmid (h) | sc-403380-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ENSA Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403380-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ENSA (Endosulfine alpha) ist ein kleines, konserviertes Phosphoprotein, das die Aktivität von Serin/Threonin-Phosphatasen moduliert, insbesondere durch die Hemmung von PP2A-B55-Komplexen. Über diese Regulation trägt ENSA zum Timing des Zellzyklus, zum Eintritt in die Mitose und zum Austritt aus der Mitose sowie zur phosphorylierungsabhängigen Kontrolle von Signalknoten bei, die Proliferation und zelluläre Stressantworten koordinieren. ENSA ist in Kinase-Phosphatase-Schaltkreise eingebettet, die mit CDK-Aktivität und Checkpoint-Kontrolle verknüpft sind, was es für die Untersuchung von mitotischer Genauigkeit und Signalkonstanz relevant macht. Veränderte Phosphorylierungsnetzwerke unter Beteiligung der PP2A-Regulation werden häufig mit Krebs und neurodegenerativer Biologie in Verbindung gebracht, wodurch ENSA als nützliches Ziel für die mechanistische Analyse von Signalwegen positioniert ist.
ENSA Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ENSA-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ENSA abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ENSA-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ENSA-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.