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DRAK2 Double Nickase Plasmid (m) | sc-430202-NIC | 20 µg | $410.00 |
Stk17b kodiert DRAK2 (DAPK-related apoptosis-inducing kinase 2), eine Serin/Threonin-Kinase, die Signal-Schwellenwerte in Lymphozyten sowie stressabhängige Entscheidungen über das Zellschicksal moduliert. In Immunzellen der Maus wurde DRAK2 mit der Regulation der T‑Zellrezeptor‑getriebenen Kalziumsignalübertragung und nachgeschalteter Transkriptionsprogramme in Verbindung gebracht, die Aktivierung, Anergie und Apoptose beeinflussen. Durch die Verknüpfung von Kinase-Signalgebung mit mitochondrialen und zytoskelettalen Prozessen kann DRAK2 Proliferation und Überleben in hämatopoetischen Kontexten beeinflussen. Eine fehlregulierte STK17B/DRAK2-Aktivität wurde mit Immunfunktionsstörungen und Mechanismen entzündlicher Erkrankungen assoziiert, was sie als zentralen Ansatzpunkt zur Untersuchung der Signalregulation in der Immunologie und der Zelltodforschung unterstützt.
DRAK2 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Stk17b-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Stk17b abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Stk17b-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Stk17b-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.