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Dnmt3a Double Nickase Plasmid (m) | sc-420035-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Dnmt3a Double Nickase Plasmid (m2) | sc-420035-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das Mausgen **Dnmt3a** kodiert eine *de novo*-DNA-Methyltransferase, die während der frühen Entwicklung und der Festlegung von Zelllinien CpG-Methylierungsmuster etabliert und so stabile Genexpressionsprogramme sowie Chromatinzustände prägt. **DNMT3A** wirkt innerhalb epigenetischer Silencing-Netzwerke, die mit Histonmodifikationen und der Belegung durch Transkriptionsfaktoren verknüpft sind und Differenzierung, Prägung (Imprinting) und die Repression von Transposons regulieren. Eine Störung von **Dnmt3a** beeinträchtigt die Integrität des Methyloms und Zellschicksalsentscheidungen und macht es zu einem zentralen Knotenpunkt für die Untersuchung epigenetischen Gedächtnisses, der Stammzellbiologie und der hämatopoetischen Regulation. Eine veränderte **DNMT3A**-Aktivität wird häufig als mechanistischer Ansatz genutzt, um methylierungsassoziierte Fehlregulationen zu modellieren, wie sie bei Krebs und Entwicklungsstörungen beobachtet werden.
Dnmt3a Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Dnmt3a-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Dnmt3a abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Dnmt3a-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Dnmt3a-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.