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D4DR Double Nickase Plasmid (h) | sc-402947-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
D4DR Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402947-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
DRD4 kodiert den Dopaminrezeptor D4 (D4DR), einen Gi/o-gekoppelten GPCR, der die neuronale Erregbarkeit und synaptische Signalübertragung moduliert, indem er die Adenylylcyclase hemmt und cAMP/PKA-abhängige Signalwege feinjustiert. Die D4DR-Signalübertragung greift zudem in MAPK/ERK-Mechanismen und die Regulation von Ionenkanälen ein und beeinflusst damit die Neurotransmitterfreisetzung sowie die Plastizität neuronaler Schaltkreise im zentralen Nervensystem. Varianten in DRD4 und eine veränderte Rezeptorsignalgebung wurden mit neuropsychiatrischen und neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen in Verbindung gebracht, darunter Merkmale im Zusammenhang mit Aufmerksamkeit und Impulskontrolle, und werden im Kontext einer Dysregulation dopaminerger Signalwege untersucht. Als Zelloberflächenrezeptor mit gut charakterisierter Pharmakologie ist D4DR ein gut zugänglicher Ansatzpunkt, um dopaminerge Signalübertragung, Rezeptor-Trafficking und nachgeschaltete transkriptionelle Antworten zu analysieren.
D4DR Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DRD4-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DRD4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DRD4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DRD4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.