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CUL-3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-416925-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CUL-3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-416925-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CUL3 kodiert Cullin-3 (CUL-3), ein zentrales Gerüstprotein der CRL3-E3-Ubiquitin-Ligase-Komplexe, die BTB-Domänen-Substratadapter rekrutieren, um den ubiquitinabhängigen proteasomalen Abbau zu steuern. Durch den regulierten Abbau von Signal- und Stressantwortproteinen trägt CUL-3 zur Kontrolle des Zellzyklus, oxidativer Stresswege (einschließlich KEAP1–NRF2), der Zytoskelettdynamik und der angeborenen Immun-Signalübertragung bei. Eine veränderte CUL3-Aktivität kann die Proteinhomöostase und Transkriptionsprogramme umprogrammieren und dadurch Signalwege beeinflussen, die mit onkogener Signalgebung, Neuroentwicklung und zellulärer Stressanpassung verknüpft sind. In der Humangenetik werden CUL3-Varianten und eine Dysregulation von CRL3 mit mechanismenbezogenen Zusammenhängen zur Hypertonie sowie mit weiteren krankheitsrelevanten Veränderungen der Ubiquitin-Signalübertragung in Verbindung gebracht.
CUL-3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CUL3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CUL3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CUL3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CUL3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.