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CRP Double Nickase Plasmid (h) | sc-401767-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CRP Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401767-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
C-reaktives Protein (CRP) ist ein Mustererkennungsmolekül aus der Pentraxin-Familie, das überwiegend von Hepatozyten als Antwort auf proinflammatorische Zytokine, insbesondere IL-6, gebildet wird und als wichtiges Akutphaseprotein im Blut zirkuliert. CRP bindet an Phosphocholin und andere Liganden auf geschädigten Zellen sowie auf mikrobiellen Oberflächen und fördert dadurch die Opsonierung und die Aktivierung der klassischen Komplementkaskade über C1q. Über diese Prozesse der angeborenen Immunabwehr verknüpft CRP inflammatorische Signalgebung mit der komplementvermittelten Elimination und moduliert Interaktionen mit Fcγ-Rezeptoren auf myeloiden Zellen. Genetische Variation und eine fehlregulierte CRP-Expression werden im Kontext systemischer Entzündung sowie kardiometabolischer und autoimmunassoziierter Phänotypen umfassend untersucht, was CRP zu einem zentralen molekularen Marker und Regulator in der Entzündungsbiologie macht.
CRP Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CRP-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CRP abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CRP-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CRP-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.