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Crk II CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-419806-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
Crk II CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-419806-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Mouse **Crk** kodiert **Crk II**, ein SH2/SH3-Adaptorprotein, das tyrosinphosphorylierte Rezeptoren und Scaffold-Proteine mit nachgeschalteten Effektoren koppelt, die Zelladhäsion, Migration und den Umbau des Zytoskeletts steuern. Über Interaktionen mit Proteinen wie Paxillin, p130CAS/BCAR1, C3G/RapGEF1 und DOCK-Familien-GEFs trägt Crk II dazu bei, Integrin- und Wachstumsfaktorsignale zu koordinieren, die den Turnover fokaler Adhäsionen sowie MAPK- und kleine-GTPase-Signalwege beeinflussen. Crk-abhängige Signalgebung wird häufig im Kontext epithelial-mesenchymaler Dynamiken, invasionsassoziierter Phänotypen und stressresponsiver Phosphorylierung untersucht, die den Aufbau von Adaptor-Komplexen moduliert. Eine veränderte Aktivität des CRK-Netzwerks ist daher für mechanistische Forschung zu onkogener Signalgebung, Gewebeumbau und metastaseassoziierten Zellverhaltensweisen relevant, ohne dabei klinische Auswirkungen zu implizieren.
Crk II Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Crk-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Crk II Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Crk-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Crk-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Crk II-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Crk-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Crk II-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Crk II-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Crk-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.